PROFI-ELEKTROGERÄTE

Ionen G, Keramikplatten, Stoßdämpferplatte, Spezialbeschichtung, Temperatureinstellung … Sie verstehen nur Bahnhof? Seien Sie beruhigt, es geht Ihnen wie den meisten anderen Menschen, die mit diesen Fachbegriffen aus der Friseurbranche nicht sofort etwas anfangen können. Aus diesem Grund hat sich Thomas Maresch, Friseur-Staatsmeister 2012, an die Erklärung der Begriffe im Zusammenhang mit Profi-Elektrogeräten wie Glätteisen und Haarföhn gemacht. 

Dass Glätten die Haare kaputt macht, das gehört schon seit geraumer Zeit der Vergangenheit an – vorausgesetzt man beachtet ein paar Regeln, sowohl beim Kauf als auch der Anwendung des Gerätes. Immer wieder taucht dabei die Frage nach dem Sinn und Zweck eines viel teureren Profi-Gerätes im Gegensatz zu den billigeren Geräten des herkömmlichen Handels auf. „Ich will ja kein Profi werden“, denken Sie vielleicht. Müssen Sie auch nicht und dennoch sollte man einiges beachten, schließlich ist die Angebotspalette an Frisiergeräten riesig.

Glätteisen beispielsweise gibt es von 29 Euro bis hin zu 299 Euro. Doch was ist der Unterschied? Nur weil etwas teurer ist heißt es schließlich noch lange nicht, dass es das bessere Gerät sein muss. Wichtige Punkte – auch für ein Heimgerät – sind die Keramikplatten, die Möglichkeit der Temperatureinstellung und die Stoßdämpferfunktion: Feine Haare brauchen weniger Hitze um glatt zu werden. Stärkere Haare hingegen vertragen schon mehr Temperatur. Aus diesem Grund ist die Temperatureinstellung unverzichtbar. Keramikplatten versiegeln die Haaroberfläche noch besser und bringen einen tollen Glanz in das Haar. Stoßdämpferplatten wiederum bewirken, dass das Gerät nur so viel Druck auf das Haar aufbaut, wie die Umformung benötigt. Unnötige Überdehnungen werden vermieden, denn diese würden dem Haar die Sprungkraft und damit der Frisur die Haltbarkeit kosten. Im schlimmsten Fall könnte es das Haar bis hin zum Haarbruch schädigen.

WIE WENDE ICH ES AN?

Tragen Sie vor dem Benutzen des Gerätes ein Hitzeschutzprodukt der entsprechenden Firma auf, um das Haar vor übermäßiger Austrocknung zu schützen. Zu viel Hitze trocknet die Faserschicht des Haares aus, macht es matt, glanzlos und spröde. Eine weitere Folge ist poröses und frisierunwilliges Haar, an dem keine permanente Umformung mit Haltbarkeit mehr machbar ist. Auch Pflegeprodukte können dann nicht mehr helfen. Mit dem Glätteisen auf trockenem Haar arbeiten und mit gleichmäßiger Geschwindigkeit bis zur Haarspitze gleiten. Glätteisen nicht auf nassem oder feuchtem Haar verwenden, da durch die Feuchtigkeit im Haar die Hitze dort noch höher wird.  Tipp: Verwenden Sie Hitzeschutz zum Aufsprühen. Dieser lässt sich besser im Haar verteilen, ein gleichmäßiger Schutzfilm ist gegeben. 

Ionen G kommt speziell beim Haarföhn zum Einsatz und bewirkt, dass sich das Haar nicht statisch/elektrisch auflädt. Wie schon beim Glätteisen ist auch hier die Möglichkeit der Temperatureinstellung wichtig – das Haar trocknet nicht unnötig aus, wird matt oder glanzlos. Empfehlung: Geräte mit Kalttaste kaufen! 

Auch beim Föhnen sollte man geeignete Hitzeschutzprodukte verwenden. Tipp: Verwenden Sie keine Kämme mit abgebrochenen Zähnen oder Bürsten mit spitzen Borsten. Diese schneiden das Haar auf und verursachen gespaltene Spitzen. 

PROFI-ELEKTROGERÄTE

Ionen G, Keramikplatten, Stoßdämpferplatte, Spezialbeschichtung, Temperatureinstellung … Sie verstehen nur Bahnhof? Seien Sie beruhigt, es geht Ihnen wie den meisten anderen Menschen, die mit diesen Fachbegriffen aus der Friseurbranche nicht sofort etwas anfangen können. Aus diesem Grund hat sich Thomas Maresch, Friseur-Staatsmeister 2012, an die Erklärung der Begriffe im Zusammenhang mit Profi-Elektrogeräten wie Glätteisen und Haarföhn gemacht. 

Dass Glätten die Haare kaputt macht, das gehört schon seit geraumer Zeit der Vergangenheit an – vorausgesetzt man beachtet ein paar Regeln, sowohl beim Kauf als auch der Anwendung des Gerätes. Immer wieder taucht dabei die Frage nach dem Sinn und Zweck eines viel teureren Profi-Gerätes im Gegensatz zu den billigeren Geräten des herkömmlichen Handels auf. „Ich will ja kein Profi werden“, denken Sie vielleicht. Müssen Sie auch nicht und dennoch sollte man einiges beachten, schließlich ist die Angebotspalette an Frisiergeräten riesig.

Glätteisen beispielsweise gibt es von 29 Euro bis hin zu 299 Euro. Doch was ist der Unterschied? Nur weil etwas teurer ist heißt es schließlich noch lange nicht, dass es das bessere Gerät sein muss. Wichtige Punkte – auch für ein Heimgerät – sind die Keramikplatten, die Möglichkeit der Temperatureinstellung und die Stoßdämpferfunktion: Feine Haare brauchen weniger Hitze um glatt zu werden. Stärkere Haare hingegen vertragen schon mehr Temperatur. Aus diesem Grund ist die Temperatureinstellung unverzichtbar. Keramikplatten versiegeln die Haaroberfläche noch besser und bringen einen tollen Glanz in das Haar. Stoßdämpferplatten wiederum bewirken, dass das Gerät nur so viel Druck auf das Haar aufbaut, wie die Umformung benötigt. Unnötige Überdehnungen werden vermieden, denn diese würden dem Haar die Sprungkraft und damit der Frisur die Haltbarkeit kosten. Im schlimmsten Fall könnte es das Haar bis hin zum Haarbruch schädigen.

WIE WENDE ICH ES AN?

Tragen Sie vor dem Benutzen des Gerätes ein Hitzeschutzprodukt der entsprechenden Firma auf, um das Haar vor übermäßiger Austrocknung zu schützen. Zu viel Hitze trocknet die Faserschicht des Haares aus, macht es matt, glanzlos und spröde. Eine weitere Folge ist poröses und frisierunwilliges Haar, an dem keine permanente Umformung mit Haltbarkeit mehr machbar ist. Auch Pflegeprodukte können dann nicht mehr helfen. Mit dem Glätteisen auf trockenem Haar arbeiten und mit gleichmäßiger Geschwindigkeit bis zur Haarspitze gleiten. Glätteisen nicht auf nassem oder feuchtem Haar verwenden, da durch die Feuchtigkeit im Haar die Hitze dort noch höher wird.  Tipp: Verwenden Sie Hitzeschutz zum Aufsprühen. Dieser lässt sich besser im Haar verteilen, ein gleichmäßiger Schutzfilm ist gegeben. 

Ionen G kommt speziell beim Haarföhn zum Einsatz und bewirkt, dass sich das Haar nicht statisch/elektrisch auflädt. Wie schon beim Glätteisen ist auch hier die Möglichkeit der Temperatureinstellung wichtig – das Haar trocknet nicht unnötig aus, wird matt oder glanzlos. Empfehlung: Geräte mit Kalttaste kaufen! 

Auch beim Föhnen sollte man geeignete Hitzeschutzprodukte verwenden. Tipp: Verwenden Sie keine Kämme mit abgebrochenen Zähnen oder Bürsten mit spitzen Borsten. Diese schneiden das Haar auf und verursachen gespaltene Spitzen.